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Erfahrungen mit TETRA-Bündelfunk in Großbritannien:
Fallbeispiele
Andy Davidson
TETRAwatch, HESE-UK
(Kurzfassung)
Übersetzung: Katharina Gustavs
Hidden-See Building Biology Services
Trotz anhaltender Unruhen und Streitigkeiten wurde das „Airwave“ genannte System im Jahre 2005 von den Notfalldiensten des britischen Gesund-heitsdienstes (NHS, National Health Services) und den Feuerwehrdiensten übernommen. Und während der TETRA-Bündelfunk seine Versprechen weiterhin nicht hält, gibt es inzwischen heranreifende Technologien wie z.B. xMax und UMTS-HSDPA, die in vieler Hinsicht bereits hervorragende Eigenschaften bieten können.
TETRAwatch hat vor diesem Hintergrund drei Haupteinwände gegen Tetra-Bündelfunk formuliert:
• schlechter Gegenwert für das Geld der Steuerzahler,
• mangelnde Leistungsfähigkeit der Technologie,
• Gesundheitsgefahr für Nutzer des Systems und für die Öffentlichkeit.
Vorteile des Tetra-Bündelfunksystems:
Das System hat Überwachungsvorteile für den gesamten europäischen Sicherheitsdienst und die militärischen Kommunikationssysteme, die auf US-amerikanischen Verschlüsselungsstandards
beruhen, und die vielen US-amerikanischen Überwachungseinrichtungen und Abhörstationen,
für die Großbritannien den Gastgeber spielt.
Gesundheitliche Bedenken:
Einige gesundheitliche Bedenken rühren von der Tatsache her, dass diese Pulsfrequenzen (im 400 MHz-Bereich) in unmittelbarer Nähe biologisch bedeutsamer Hauptfrequenzen liegen:
• die Frequenz des TETRA-Rahmens (dominant bei den Mobilteilen) liegt mit 17,65 Hz im Beta-Bereich der Gehirnwellen,
• die Zeitschlitz-Frequenz liegt mit 70,6 Hz im Frequenzbereich der elektrischen Aktivität der Muskeln,
• die Multirahmenfrequenz liegt mit 0,98 Hz im Bereich der Herzrate.
Hinzu kommt, dass TETRA-Signale mit ihrer Frequenz von 380 MHz tiefer in Körpergewebe eindringen, als die höheren Frequenzen der öffentlichen Mobilfunknetze. Daher ist zu erwarten, dass jegliche Auswirkungen auf die Benutzer bei viel niedrigeren Strahlungsexpositionen auftreten werden.
Die Hauptargumente von denjenigen, die den Betroffenen das Mitspracherecht verweigern, lauten wie folgt:
• So eine breite Palette von Symptomen kann überhaupt nicht von einer einzigen Ursache ausgelöst werden.
• Keine Krankheit, die so schwerwiegend ist wie Krebs, könnte von nichtionisierender Strahlung verursacht werden.
• Kohärente Signale können von Lebewesen nicht „entziffert“ werden, dazu bedarf es hochspezialisierter elektronischer Geräte.
• Die im Körper induzierten Ströme sind zu gering, als dass sie etwas ausrichten könnten.
• Die einzige biologische Wirkung, die plausibel und durch wissenschaftliche Forschung untermauert ist, beruht auf der Erwärmung des Gewebes.
Vor diesem Hintergrund wollen wir uns den Betroffenen zuwenden und hören, was diejenigen zu sagen haben, die mit TETRA-Bündelfunk leben müssen und nach einer Erklärung suchen.
Berichte der Polizeibeambten (Lancashire)
Die Berichte der Polizeibeamten vermitteln uns mehrere Einsichten über die regelmäßige Benutzung von TETRA-Bündelfunk:
„Es gibt (...) von uns, die in (...) stationiert sind, und (alle außer einem) leiden an Symptomen, die von Kopfschmerzen über Zahnschmerzen, Neuralgien bis hin zu hohem Blutdruck reichen, und es gibt sogar einen Fall von Halskrebs. Es war dieser Krebsfall, der das Fass zum Überlaufen brachte und weshalb wir uns heute weigern diese Funkgeräte in unseren Wagen und an Tatorten zu benutzen.
„Auf einer Polizeistation reagierte das Dienstpersonal im höchsten Stockwerk innerhalb von einer Woche mit Nasenbluten und Kopfschmerzen, nachdem ein Sendemast auf dem Dach des Gebäudes in Betrieb genommen war. Das waren Mitarbeiter, die nie zuvor derartige Probleme hatten.“
„Ich empfehle die Mobilteile nicht am Körper zu tragen. Einige Polizeibeamten haben Aluminiumfolie
zwischen das Mobilteil und ihre Brust gesteckt, und das scheint die Hautrötungen zu unterbinden. Auf jeden Fall sollte man sich über die ‚optimale’ Funkhöhe von 1,6 m im Klaren sein, denn darunter funktioniert die Übertragung ohnehin nicht richtig, und wenn es sich irgendwie vermeiden lässt, sollte man mit dem Mobilteil nicht ‚in Deckung gehen’. Stell das Mobilteil im Auto aus, und immer wenn es möglich ist, trage es nicht am Körper.“
„Kurz nachdem das TETRA-System eingeführt worden war, litten ich und eine beträchtliche Anzahl meiner Kollegen an negativen Gesundheitsfolgen wie z.B. Kopfschmerzen, Depressionen und Klingen (Pulsieren) in den Ohren."
Bericht von Umwonenden
Schule in Littlehampton, Sussex, Großbritannien
Zwei Schulen für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren liegen im 150-m Umkreis einer beachtlichen Telekommunikationsbasisstation
neben der örtlichen Polizeistation. Die TETRA-Antennen wurden im Herbst 2003 hinzugefügt.
An dem Tag, als die Antennen in Betrieb genommen wurden, mussten 11 Kinder wegen Kopfschmerzen, Übelkeit und Nasenbluten nach Hause geschickt werden. Während der Weihnachtsferien wurden die Sender abgeschaltet,
und alle Symptome verschwanden.
Im Januar wurde der TETRA-Funk wieder aktiviert, und die Symptome kehrten auch prompt zurück.
Den kompletten Bericht finden Sie hier:

Quelle: www.der-mast-muss-weg.de
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